Die berühmtesten Taschen – Teil 1

Von Birkin bis Speedy

Birkin, Kelly und Speedy – diese Designer Taschen die jede Frau kennt und deren Herz höher schlagen lassen. Sie sind die Mütter der IT-Bags! Es sind die Klassiker, welche sich nicht in der nächsten Saison durch neue Taschen ersetzten lassen. Mir fallen da die Birken, Kelly, Speedy und 2.55 Flap Bag ein. Sie überleben Jahrzehnte und werden von Mutter zur Tochter weitergereicht.

Schauen wir, was und alphabetisch umgibt…..

Die Birkin Bag von Hermès

Eine Tasche mit Geschichte, die immer wieder zu lesen ist. So soll Anfang der 80er die Stil-Ikone Jane Birkin neben Jean-Louis Dumas, dem damaligen Geschäftsführer der französischen Luxusmarke Hermès, im Flugzeug gesessen haben. Als Jane Birkin ihre überfüllte Handtasche in die Ablage über ihrem Sitzen stopfte, fielen all ihre Habseligkeiten aus der Tasche heraus. Kurzerhand beklagte sie sich beim Hermès-Chef darüber, dass es so schwer sei, eine schöne Tasche zu finden, die groß genug für all ihre Sachen ist. Drei Jahre später –  im Jahr 1984 – erblickte dann die sogenannte „Birkin Bag“ das Licht dieser Welt. Die „Birkin Bag“ ist eine schlichte und große Lederhandtasche mit Henkeln sowie dem typischen Hermès-Schloss.

Auch heute noch zu ihrem 30. Geburtstag ist die „Birkin Bag“ begehrt wie eh und je. Sie ist ein Symbol für Stil, Eleganz und Reichtum, da eine echte Birkin von Hand aus luxuriösesten Ledern gefertigt wird. Je nach Material und Größe kostet Sie zur Zeit zwischen 8.000 und 25.000 Euro – eine Grenze nach oben je nach Material gibt es nicht. Aufgrund der hohen Nachfrage musste Hermès eine Warteliste einzuführen. Das Käuferinnen durchaus mehrere Jahre auf ihre Tasche warten müssen ist keine Seltenheit und macht somit die „Birkin Bag“ zu dem Statussymbol schlechthin.

Die „Birkin Bag“ ist in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich.

Die Kelly Bag von Hermès

Lange bevor es die „Birkin Bag“ gab, war Hermès für eine andere, legendäre Damenhandtasche bekannt: Die Kelly Bag. Die trapezförmige Damenhandtasche wurde bereits in den Dreißigern von Hermès entworfen und trug damals noch nicht den Namen „Kelly“. 1935 kommt sie als „kleine Damentasche mit Tragriemen“ auf den Markt. Erst als Grace Kelly, die frisch getraute Fürstin von Monaco, mit Babybauch und Hermès Handtasche von den Paparazzi fotografiert wurde und das Foto auf dem Titelblatt eines internationalen Magazins abgelichtet wurde, war die „Kelly Bag“ geboren.

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Die „Kelly Bag“ kann bei Hermès in unterschiedlichen Größen und auch Farben geordert werden. Die beiden Fotos zeigen die sogenannte „Kelly Mini“ aus der limitierten Serie „So Black“.

Die Chanel 2.55 Flap Bag

Diese Tasche erblickte das Licht der Welt im Februar 1955. Daher stammt auch der Name der Tasche: 2 für Februar und 55 für 1955 – 2.55. Die 2.55 ist mit ihrem berühmten Steppmuster und dem Kettentrageriemen seit Jahrzehnten der bekannteste Klassiker unter den Taschen aus dem Hause Chanel. Die originale Chanel 2.55 Flap Bag besitzt ein braunrotes Innenfutter. Coco lies sich hierzu von den Gewändern der Nonnen in dem Kloster inspirieren, in dem sie aufwuchs. Gleiches gilt für den Schulterriemen aus Kettengliedern, denn die Nonnen trugen ihre Schlüssel an ähnlichen Bändern aus Kettengliedern.

Die Chanel Tasche gibt es mit zwei unterschiedlichen Verschlüssen: Die Classic Flap Bag hat den berühmten CC-Verschluss, welcher von Karl Lagerfeld in den Achtzigern einführt wurde, die Re-Issue Flap Bag ziert den beschriebenen „Mademoiselle Lock“, ein rechteckiger Verschluss der originalen Chanel-Tasche von 1955.

Inzwischen gibt es das klassische Model in den unterschiedlichsten Größen und auch aus den unterschiedlichsten Materialien. Vom Leder, über Stoff sowie Korb und auch Plastik gibt es die berühmten Chanel Taschen.

Die „Speedy“ von Louis Vuitton

Die geräumige „Speedy 30“ wurde 1933 von Louis Vuitton designt. Die Speed gewann viele Prominente zu ihren Anhängern, so auch Audrey Hepburn. Und auch in der heutigen Zeit begeistert dieser Klassiker mit dem weltberühmten LV Signet Frauen unterschiedlichsten Alters. Die Speedy ist als Canvas- und Leder-Version in vielen verschiedenen Farben und Größen ab ca. 600 Euro zur Zeit erhältlich.

Speedy Canvas LV Signet Speedy Epi

Diese Klassiker verlieren einfach nie an Style und geraten auch nach Jahrzehnten nicht aus der Mode – im Gegenteil: Sie sind gefragter denn je bei den Frauen! Manche sehen in diesen Klassikern auch eine Wertanlage. Die Preise der Taschen steigen von Jahr zu Jahr. Je nach Modell von 50 Euro bis 500 Euro.

Inzwischen werden, weil sich Frauen auch gerne mal ein anderes Taschenmodell kaufen möchte, die vorhandenen Taschen verkauft. Hier gibt es unterschiedliche Plattformen, wie z. B. EBAY oder REBELLE. So besteht die Möglichkeit einen schönen Klassiker für einen geringeren Preis zu erwerben. Doch hier ist immer Vorsicht geboten. Kaum einen Tasche wird so häufig gefälscht wie die Klassiker der It-Bags! Lieber auf Nummer sicher gehen und im Store von Hermès, Chanel oder Louis Vuitton einkaufen. Oder man weiß ganz genau aus welcher Quelle der gebrauchte Klassiker stammt. Von einer guten Freundin oder wo man weiß, dass diese Tasche wirklich im Store gekauft wurde.

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3 thoughts on “Die berühmtesten Taschen – Teil 1

  1. Liebe Juna,
    besser auf eine Tasche sparen als ein Fake. Für Deine Wunschliste drücke ich Dir die Daumen.

    Grüsse
    Sabine

  2. Oh, ja. Das sind wunderschöne Taschen. Als Azubi werde ich da noch ein wenig sparen müssen. Oder auf die Wunschliste für Geburtstag und Weihnachten.

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